Gemeinsam gegen Landminen GGL. Together against Landmines TAL. Ensemble contre les Mines

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Unsichere Verkehrswege lähmen das Land: ausgebranntes Fahrzeug nach einem Minenunfall.

Unfallbericht

Im Oktober 2005 kamen zwei Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Save the Children” auf der Straße zwischen Musbat und Um Barro durch eine Anti-Fahrzeugmine ums Leben. Bei der Durchquerung eines Flussbettes fuhr das Fahrzeug mit einem Hinterrad über eine Mine, die in einer schmalen Passage verlegt war, die Bäume und Buschwerk offen ließen.

Ob die Menschen durch die Explosion getötet wurden oder erst beim folgenden Fahrzeugbrand starben, ließ sich im Nachhinein nicht mehr feststellen. Zurück blieben ein Krater und ein völlig ausgebranntes Fahrzeug. Nur der schwer verletzte Fahrer überlebte.

Gerade im Hinblick auf die prekäre Versorgungslage der Flüchtlinge hat die Verminung von Verkehrswegen besonders dramatische Auswirkungen: Wenn Lebensmittellieferungen aus Sicherheitsgründen nur auf dem Luftweg zu den Betroffenen gebracht werden können, sind die Transportkosten horrend hoch. So zeigt sich, dass in Gebieten, in denen die Verkehrswege bereits geräumt werden konnten, die Transportkosten um 40 Prozent gesunken sind.


> zur Überblicksseite Projektland Südsudan

GGL Austria - Gemeinsam gegen Landminen
Hütteldorfer Straße 253, A-1140 Wien

Tel: 0043 664 401 12 33
Mail: info@ggl-austria.at

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BLZ: 60000