Mehr Sicherheit für die Menschen in Georgien
Als uns Frau Buchukuri im Dezember 2008 die Grundzüge dieses Projekts präsentierte, waren wir beeindruckt, denn die Vernetzung mehrerer Aktionsebenen ermöglicht eine sehr effiziente Arbeit. Zentraler Bestandteil ist die Aufklärungsarbeit an Schulen: im Rahmen der Kampagne werden die SchülerInnen von VertreterInnen der ICBL-Georgien direkt angesprochen und über die Gefahren informiert, die von den explosiven Kriegsrelikten ausgehen!
Die im Rahmen der Aufklärungsarbeit gewonnenen AktivistInnen bilden ein SchülerInnen-Netzwerk und werden dadurch zu Wissens-Multiplikatoren auf der Peer-Ebene. Diese rationelle Vorgangsweise erlaubt innerhalb kurzer Zeit ein großer Teil der gefährdeten Kinder zu erreichen. Darüber hinaus geben die Kinder und Jugendlichen die erhaltenen Informationen an Verwandte, Freunde und Bekannte weiter.

- Der Info-Folder für Schulkinder.
Parallel dazu entstehen Mine-Maps der Projektregionen. In Zusammenarbeit mit den medizinischen Einrichtungen vor Ort sammeln die Projektmit-arbeiterInnen Informationen über Minenopfer und deren Bedürfnisse, die wiederum in die Informationsarbeit einfließen und als Grundlage für ein zukünftiges Opferhilfeprojekt dienen.
Durch dieses Projekt wird die Lebenssituation der Menschen in Georgien auf mehrfache Weise verbessert:
• Minen-Risiko-Aufklärung insbesondere für die besonders gefährdeten Kinder in Zusammenarbeit mit 43 Schulen in 7 Bezirken
• Aufbau eines „Juniornetzwerkes“ (jugendliche AktivistInnen und einige PädagogInnen) für rasche Informationsflüsse
• Erarbeiten von Karten verminter Gebiete (Mine-Maps)
Ohne die Förderung durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit wäre es nicht möglich gewesen, das Projekt in der geplanten Form umzusetzen! Sie übernimmt 25% von rund 34.000 Euro der Gesamtkosten.

- Torte bei der Feier zum Projektstart

