Unsere Kooperationspartner
GGL Austria arbeitet ausschließlich mit renommierten und unabhängigen internationalen Organisationen und Personen, die dem Verein interessensmäßig nahe stehen.
Für GGL Austria und seine Partnerorganisationen ist es Priorität, dass bei geförderten Entminungs-Projekten das Explosivmaterial restlos vernichtet wird, und der Frieden sowie die Stabilität in einer Region nicht gefährdet werden.
Mit der Fondation Suisse de Déminage (FSD – Schweizerische Stiftung für Minenräumung) verbindet uns seit dem Beginn unserer Arbeit eine fruchtbare Partnerschaft. Die schweizer Stiftung wurde 1997 aus einer Bürgerinitiative gegründet. Sie fördert neben dem Training von Entminern und Supervisoren bei Minenräumaktionen und der Durchführung von Sicherheitstrainings auch die Rehabilitation von Minenopfern sowie deren gesellschaftliche Reintegration.
Derzeit unterstützt GGL Austria FSD-Projekte im Süden des Sudan und in Tadschikistan. Erfolgreich abgeschlossen wurden Kooperationen im Kongo, in Sri Lanka und Burundi.
ICBL-Georgien widmet sich der Verringerung der Folgen und Gefahren bereits erfolgter Verminung und beteiligt sich auch an internationalen Bemühungen für ein Verbot von Minen und Streubomben.
Im Juni 2009 starteten ICBL-Georgien und GGL ein großangelegtes Projekt: in jenen Bezirken, die von den im Rahmen der militärischen Auseinandersetzung im Sommer 2008 abgeworfenen Streubomben am stärksten betroffen sind, soll die Bevölkerung über die Gefährlichkeit explosiver Kriegsrelikte aufgeklärt werden.
Das Georgien-Projekt wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert.
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) unterstützt Länder in Afrika, Asien und Zentralamerika sowie in Südosteuropa bei ihrer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung. Das Außenministerium (BMeiA) plant die Strategien und Programme, die Austrian Development Agency (ADA) setzt diese gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen um.
Das Karen Department of Health and Welfare (KDHW) ist eine humanitre Organisation, die sich insbesondere der medizinischen Versorgung der in Burma lebenden Karen widmet. Darüber hinaus engagiert sich die Organisation bei der Prävention der Minenunfälle und der Reintegration von Behinderten. “Gesundheit für alle!” ist das Herzstück ihrer Arbeit.
Seit 2008 führen KDHW und GGL gemeinsame Mine-Risk-Education Projekte an der Thailändisch-Burmesischen Grenze durch. Tausende Karen werden dabei von den Schulungsteams über die Gefahren informiert, die von im Dschungel lauernden Minen ausgehen. Das Programm beinhaltet auch eine Grundausbildung in Erster Hilfe.
Seit 2009 leisten GGL und KDHW gemeinsam auch individuelle Nothilfe für Minenopfer.
Das Committee for Internally Displaced Karen People (CIDKP) ist eine lokale, humanitäre Organisation. Neben schneller Hilfe im Notfall gehört auch Dokumentations- und Informationsarbeit über die vielfältigen Probleme der Karen in Thailand und Burma zu ihren Aufgaben.
Das mit 2008 mit großem Engagement gestartete Entminungsprojekt der CIDKP konnte angesichts der besonders schwierigen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen leider nicht wie geplant umgesetzt werden. Derzeit sucht die CIDKP nach Möglichkeiten, die dringend benötigten Entminungsarbeiten in adaptierter Form durchzuführen.
Von 2004 - 2007 führte GGL gemeinsam mit CARE-Österreich Projekte in Laos (Khammouane und Nhommalath) und Angola durch.
CARE ist eine der größten politisch und weltanschaulich unabhängigen Hilfs-Organisationen und arbeitet mit 13.000 Mitarbeitern weltweit an 700 Projekten in 70 Ländern.






