Jazz-Gitti: "GGL widmet sich einem Thema, das auch mir sehr wichtig ist: Der Bedrohung der Menschen durch Landminen. Ich bitte sie, schauen sie nicht weg - DENN DIESE ERDE GEHÖRT UNS ALLEN!"
GGL hilft: Bessere medizinische Versorgung für Minenopfer in Laos
Von 2004 bis 2006 leistete GGL in Zusammenarbeit mit CARE einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Laos.
2006: Medizinische Weiterbildung für laotische Minenräumer
2005: Zwei neue Spitäler für die Provinz "Khammouane"
2004: Verbesserungen für die Krankenhäuser von Nhommalath und Boualapha
Medizinische Weiterbildung für laotische Minenräumer
2006:
Im Rahmen gezielter Schulungen erlernten und trainierten laotische Minenräumer wesentliche Grundlagen der Ersten Hilfe: Viele Entminer haben nicht die nötige Erfahrung um im Ernstfall Erste Hilfe zu leisten. Die ersten Minuten sind entscheidend: der hohe Blutverlust zu schnell tötet meistens die Unfallopfer, bevor die Rettungsmannschaft eintrifft, die Hilfe muss biltzschnell erfolgen!
Hilfe zu leisten kann auch das eigene Leben kosten: Viele Krankheiten werden über die Blutbahn übertragen. Auch Selbstschutz muss gelernt sein!
2005:
das Netz gut ausgestatteter Spitäler in der Provinz Khammouane wird dichter: Die Bezirks-Spitäler von Nommalath und Boualapha liegen rund 140 km von einander entfernt, Der Bau der beiden Krankenhäuser in Ban Nabor und Ban Hai bedeutet eine „Zeitersparnis” (rund 2 Stunden!) beim Transport in das nächste Spital, das für die Versorgung von Minen- bzw. Blindgänger-Opfern ausgerüstet ist (siehe Übersichtskarte). Eine Zeitspanne, die das Leben vieler Menschen retten kann!
2004:
Sanierung der Bausubstanz der Bezirks-Krankenhäuser von Nhommalath und Boualaph: hygienische Verbesserungen wie eine Renovierung der Toilett-Anlagen oder die Installation leistungsfähiger Ventilatoren (für ein Krankenhaus im subtropischen Klima des süd-ostasiatischen Landes absolut notwendig!) in Nhommalath. Völlige Erneuerung des stark verfallenen, undichten Daches der Klinik in Boualapha.
Es war nicht immer leicht: obwohl die Durchführung der Arbeiten bereits in die Regenzeit fiel musste der laufende Betrieb aufrecht erhalten werden. Daher konnte nur in den regenfreien Momenten gearbeitet werden.
Leichter fiel die Anschaffung dringend notwendiger, medizinischer Geräte wie z.B. eines Geräts zur raschen Blutanalyse: es ist nicht nur bei der Erstversorgung von Minenopfern absolut unentbehrlich, sondern kann auch bei der Diagnose anderer Krankheiten eingesetzt werden.
Es bleibt noch viel zu tun, aber wir geben nicht auf!




