21.11.2011: Kommenden Montag beginnt die 11. Landminenkonferenz in Phnom Penh
Am 28.11.2011 beginnt in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh die 11. internationale Landminenkonferenz. Es werden RegierungsvertreterInnen aus ca. 100 Ländern erwartet. Die Problematik ist nach wie vor groß: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 4000 Menschen Opfer von Landminen, ihr Einsatz hat 2011 wieder zugenommen.
Kambodscha ist als Austragungsort der Konferenz gut gewählt: Es ist eines der am stärksten von Landminen betroffenen Länder weltweit. Zwar macht das asiatische Land gute Fortschritte bei der Minenräumung, trotzdem ist auch hier Gefahr in Verzug, denn die internationalen Gelder für Entminung und Unterstützung der Opfer wurden 2010 drastisch gekürzt.
Kambodscha zeigt auch auf, wie lange die betroffene Bevölkerung unter diesen heimtückischen Waffen zu leiden hat: die Kampfhandlungen selbst sind seit 40 Jahren beendet. Es ist daher ein Ziel der Konferenz, den anwesenden Regierungen die dramatische Situation dieses Landes und ihre Verpflichtungen im Rahmen des Abkommens in Erinnerung zu rufen. Dazu gehört nicht nur die Unterstützung betroffener Staaten wie Kambodscha bei Minenaktionsprogrammen, sondern auch die Aufforderung an alle anderen Staaten, dem Minenverbot beizutreten.
