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24.9.2011: Uns erreicht die Nachricht von vier Minenunfällen im Gebiet der Karen in Burma innerhalb von nur 10 Tagen!
Unser Verbindungsmann im Grenzgebiet Burma/Thailand sandte uns am 24. September ein E-Mail mit einem Bericht über die Situation der Karen in Burma.
Demnach gibt es in der Region Paw Bu Hla Hta seit zwei Wochen heftige Kämpfe zwischen Rebellengruppen und dem burmesischen Militär. Die Zivilbevölkerung ist in ständiger Gefahr. Die Zahl der Minenunfälle stieg drastisch. In den letzten zehn Tagen waren alleine vier Opfer zu beklagen.
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| Am 16. September verunglückte Wa Dih, ein 29-jähriger Bauer. Er ging in den Wald, um Holz zu sammeln. Als er seine Last kurz ablegte, löste er eine Explosion aus. Er verlor fast alle Finger an beiden Händen und sein Augenlicht. Nur mit einem Auge kann er noch schemenhafte Umrisse erkennen. Am 18. September zu Mittag ging der 38-jährige La Pi Taq von seiner Feldarbeit nach Hause. Er machte nur einen einzigen Schritt zur Seite, weg von dem sicheren Pfad. Dieser Schritt kostete ihn das linke Bein. Am 22. September ging der 28-jährige Sai Liw auf die Jagd. Um 15 Uhr trat auch er auf eine Mine. Sai Liw verlor sein linkes Bein. Das zweite Bein ist stark verletzt und von einer Amputation bedroht. Am Tag des Mails, am 24. September, starb der Dorfleiter von Tha Naw Tha bei einer Minenexplosion.
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Am 25. September besuchte unser Verbindungsmann Minenopfer im Mae Sot Hospital, Thailand. Er überreichte dort einen Geldbetrag aus dem GGL Austria-Nofallfonds als Kostenbeitrag für Lebensmittel.
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