27.12.2011: Humanitäre Hilfe wird in vielen Ländern durch Landminen stark behindert
Berlin (dpa) - Hilfseinsätze in Krisengebieten sind aus Sicht von Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, deutlich gefährlicher geworden. Dieses Problem habe sich in einigen Ländern im afrikanischen und arabischen Raum zugespitzt, sagte Seiters der «Nordwest-Zeitung». In Afrika und Asien hätten Regierungen oftmals die Kontrolle über Stammeskämpfe verloren. In vielen Ländern lägen Hunderttausende von Streubomben und Anti-Personen-Minen. Oft müsse geprüft, werden ob die Helfer vor Ort gelassen oder zumindest zeitweise zurückgezogen werden, weil es lebensgefährlich werden könnte, so Seiters.