GGL hat geholfen: Die Schule von Silvathurai ist minenfrei
Am Freitag, 4. August 2006 wurde in einer feierlichen Zeremonie die Schule von Silavathurai wieder eröffnet. Das Handover fand unter der Federführung des Regierungsbeauftragten von Mannar und im Beisein lokaler Würdenträger statt. Diehohe Bedeutung dieses erfolgreichen Projekts wurde durch den Präsidenten von FSD, unterstrichen, der allen Unterstützern dankte: den Regierungen von Australien, der Schweiz und Japan ebenso wie den zweckgebundenen Mitteln von GGL-A und des Schweizer Verlagshauses Ringier.
Insgesamt wurden 1 000 000 m2 von 1.353 explosiven Kriegsrelikten (davon 1.294 Antpersonenminen) gesäubert.
Rund 1000 Familien profitieren von diesem Erfolg.
GGL-Austria unterstützt die mühsame Arbeit ihrer Partnerorganisation FSD: denn die Minen und Blindgänger im und um das Dorf Silawathurai sollen so schnell wie möglich geräumt werden.
Eine Fläche von über 871.000 m2 (650 Meter x 1340 Meter) wird seit Juni 2004 abgesucht.
Aber die Entminung dauert länger als erwartet. Neben der Vegetation, die in mühsamer Kleinarbeit von Hand entfernt werden muss, so dass die Entminer teilweise nicht mehr als zwei Quadratmeter pro Tag säubern können, der Hitze (alles bei 45 Grad!), den Mücken, Schlangen und der hohen Luftfeuchtigkeit, die den ganzen Tag den Schweiss in die Augen der Spezialisten treibt, erschwert der (ausser in der Monsun-Zeit ) extrem trockene und harte Boden in Silvathurai die Arbeit der Entminer, die den ganzen Boden bis auf eine Tiefe von rund 30 cm genau untersuchen müssen.
Jedermann kann sich vorstellen, dass wenn der Boden durch Feuchtigkeit aufgeweicht würde, die Arbeit enorm beschleunigt werden könnte. Das nahe Meerwasser kann dafür nicht verwendet werden – der Boden würde für landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar.
Die Idee der Profis unserer Partnerorganisation FSD ist so einfach wie wirksam: mit einem „Wasserfass” Süsswasser aus den Brunnen der umliegenden Dörfer zu pumpen und die zu entminenden Gelände am Vorabend regelmässig zu nässen: Mit einem Gebraucht-Traktor und einem „Jauchefass” (auf dem lokalen Markt rund Euro 9000).
Ein zwar kleiner, aber guter Beitrag zur Effizienzsteigerung, der viele Tage an harter Entminungsarbeit und somit auch Kosten sparen wird!






