Jazz-Gitti: "GGL widmet sich einem Thema, das auch mir sehr wichtig ist: Der Bedrohung der Menschen durch Landminen. Ich bitte sie, schauen sie nicht weg - DENN DIESE ERDE GEHÖRT UNS ALLEN!"
Provinz Khammouane
Im Süden des Landes liegt Khammouane, die am viert-stärksten verseuchte der 18 Provinzen mit der fünfthöchsten Unfallrate in den Bezirken Boualapha, Nhommalath and Mahaxai. Sie alle sind am stärksten betroffen und offiziell als Gefahrengebiete klassifiziert.
Der hohe Prozentsatz an Ackerland, das auf Grund der Blindgänger-Kontamination nicht bebaubar oder als Weideland nutzbar ist, hat gravierende Auswirkungen auf die Möglichkeiten der Bevölkerung, eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung für sich und die Provinz aufzubauen.
Beide Bezirke – Nhommalath and Boualapha – liegen im Osten der Provinz Khammouane, nahe der Grenze zu Vietnam. Laut einer Reihe von landesweiten Studien gehören sie zu den am meisten gefährdeten Regionen des Landes. Beide Bezirke stehen auf der Liste der ärmsten Gebiete des Landes und nehmen eine entsprechend wichtige Stellung in nationalen Strategie-Plänen zur Bekämpfung der Armut ein.
Dabei erweist sich die Verseuchung des Landes durch Blingänger als massive Beschränkung aller Bemühungen. Der Osten von Nhommalath und der gesamte Bezirk von Boualapha nehmen in der ohnehin schwer belasteten Provinz Khammouane noch „Spitzenplätze” ein: 50% aller Dörfer und mehr als 80% der in den Armuts-Bekämpfungs-Programmen ausgewählten Dörfer nennen die Blindgänger-Verseuchung des dringend benötigten Acker- und Weidelandes als wesentliches Hindernis ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.
