Wie die internationale NGO Human Rights Watch auf ihrer Webseite berichtet, verlegt das burmesische Militär neuerlich Anti-Personen-Minen gegen eine Minderheit.

Demnach wurden Dörfer der muslimischen Minderheit der Rohingyas vermint, nachdem diese vom Militär angegriffen und die Bewohner vertrieben worden waren. Besonders stark betroffen ist das Grenzland zu Bangladesch, wo das Leben flüchtender Rohingyas durch Landminen bedroht wird. Die ersten Landminenopfer sind bereits zu beklagen.

Damit wiederholt sich sich das uns vom Land der Karen bekannte Szenario. Für viele christliche Karen ist ein Leben auf der Flucht seit Langem traurige Realität. Jahrzehntelang wurden sie vom burmesischen Militär brutal verfolgt. Ihre Dörfer wurden geplündert, ihre Hütten und Felder verwüstet und vermint. Viele suchten im Dschungel oder in Flüchtlingslagern im benachbarten Thailand Zuflucht.

Zum Artikel auf der HRW-Webseite: www.hrw.org/news/2017/09/23/burma-landmines-deadly-fleeing-rohingya
GGL-Projektland Burma: Unsere Arbeit für die Karen