Vor zweiundzwanzig Jahren, am 3. Dezember 1997, unterzeichneten die VertreterInnen von mehr als 100 Staaten in Ottawa, Kanada, den Minenverbotsvertrag und verpflichteten sich, dem Leid und den Verlusten durch Landminen ein Ende zu setzen. Seitdem hat der Vertrag mit überwältigendem Erfolg Leben gerettet und den von Minen betroffenen Menschen geholfen.

Vom 25.-29. November 2019 trafen sich die im internationalen Netzwerk ICBL-CMC zusammengeschossenen InteressenvertreterInnen des Vertrags und die VertreterInnen der Mitgliedsstaaten auf der Vierten Überprüfungskonferenz für eine minenfreie Welt in Oslo, Norwegen. Dabei verabschiedeten die Vertragsstaaten den 50 Punkte umfassenden „Oslo-Aktionsplan“, in dem sie ihr Engagement für die Beseitigung der Landminen bis 2025 und die Gewährleistung der Rechte der Minenüberlebenden bekräftigten.

In ihrer Rede bei der Osloer Konferenz berichtet die ICBL-Botschafterin Margaret Arach Orech über die bisherigen Auswirkungen des Vertrags und was noch zu tun bleibt, um die Minenräumung zu beenden und die Versorgung mit nachhaltiger Hilfe für die Opfer sicherzustellen.

Die International Campaign to Ban Landmines ist ein globales Netzwerk in rund 100 Ländern, das sich für eine Welt ohne Antipersonenminen einsetzt, in der Überlebende von Landminen ein erfülltes Leben führen können. Gemeinsam gegen Landminen (GGL) ist Mitglied von ICBL.