PROJEKTLAND UKRAINE

Projektdauer: seit 2017
Projektpartner: FSD

Am Rande Europas gelegen, von Minen verseucht

Seit April 2014 leidet die Ukraine unter einem gewalttätigen bewaffneten Konflikt, in dem bis jetzt mehr als 7.880 Menschen getötet, über 17.600 verletzt und über 1,4 Millionen Zivilisten intern vertrieben wurden. Trotz der Waffenstillstandsvereinbarung vom 15. Februar 2015 wurde der Konflikt in einigen Gebieten fortgesetzt und intensiviert. Auch dort, wo nicht mehr gekämpft wird, beeinträchtigten Landminen, unexplodierte Munition und improvisierte Sprengsätze (IEDs) das Leben der Menschen.

Während sich die Sicherheitslage seit September 2015 etwas verbessert hat, ist es schwer vorauszusagen, wann die Räumung der explosiven Kriegsreste beginnen kann und wie lange diese dauern wird. In der Zwischenzeit ist es wichtig, Kinder und Erwachsene über die Gefahren von Landminen und unexplodierte Munition (UXO) zu informieren und ihnen sicheres Verhalten in einem verminten Gebiet näherzubringen.

Es ist für diese Menschen lebenswichtig zu wissen wie sie reagieren müssen, wenn sie explosive Überreste des Krieges (ERW) finden, ob zu Hause, am Feld, am Schulgelände oder am Arbeitsplatz. Diese Handlungsweisen müssen speziell mit Kindern intensiv geübt werden. Das Projekt Mine Risk Education (MRE) von FSD ist der erste Teil eines längerfristigen Minenaktionsprogramms in der östlichen Ukraine, das die Bedrohung durch explosive Kampfmittel für alle Bevölkerungsgruppen und Gemeinden reduzieren soll. GGL finanziert dieses Projekt ab 2017 mit.