Ukraine

Ostukraine: Zerstörte Schulen, traumatisierte Kinder

Der noch immer andauernde Krieg hat große Auswirkungen auf die schulische Situation der rund 400.000 betroffenen Kinder und Jugendlichen in der Ostukraine. Für sie sollte Schule ein Ort der Stabilität und Sicherheit sein. Doch ständige Kampfhandlungen machen dies vielerorts unmöglich.

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Im Fokus

Ostukraine: Noch immer herrscht Krieg in Europa

Krieg – „Das ist, wenn Leute schießen. Und andere Leute erschießen die, die zuerst geschossen haben. Wenn sie anfangen zu schießen, weckt uns Mama auf und wir gehen auf den Flur. Wenn sie stoppen, gehen wir wieder schlafen”, schildert der kleine Stanislav seine Eindrücke. Er lebt mit seiner Familie in der Stadt Krasnohorivka, unweit von…

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Der Schulweg führt vorbei an – möglicherweise verminten – RuinenUkraine

Neues aus der GGL-Projektarbeit in der Ukraine

Seit Beginn des Konflikts in der Ostukraine im Jahr 2014 wurden über 750 Bildungseinrichtungen beschädigt. In vielen Schulen musste der Unterricht zumindest zeitweise unterbrochen werden. Laut Ukraine Education Cluster sind über 700.000 Kinder und LehrerInnen in mehr als 3.500 Bildungseinrichtungen im Osten der Ukraine von den Feindseligkeiten betroffen und benötigen humanitäre Hilfe.

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Berichte

Ostukrainische Kinder berichten: Leben im Krieg

Die Bedrohung der ostukrainischen Zivilbevölkerung, vor allem der Kinder, durch Landminen, improvisierte Sprengfallen und nicht explodierte Kriegsmittelreste und durch immer wieder aufflackernde Kampfhandlungen ist nach wie vor enorm hoch. Die Situation ist vor allem an der sogenannten Kontaktlinie zwischen den ukrainischen Kräften und den Separatisten in der Ostukraine brisant. In dieser Zone leben circa 220.000…

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Präsident Schachinger fordert: Opferhilfe muss intensiviert werden

Internationaler Tag der Minenaufklärung am 4. April Am 4. April rufen die Vereinten Nationen mit dem „Internationalen Tag zur Aufklärung über die Minengefahr und zur Unterstützung von Antiminenprogrammen“ die anhaltende Bedrohung durch Landminen in Erinnerung. Verstärkte Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen, vor allem für Kinder, sowie die Einhaltung des Minenverbots werden dringend gefordert.

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Ein 12-jähriges Minenopfer erzählt

Der 12-jährige Oleksii wohnt in Vozdvyhanka, einem kleinen Dorf in der Nähe von Donezk. Der Krieg hat sein junges Leben für immer verändert und ein unauslöschliches Zeichen hinterlassen. Vor zwei Jahren hob Oleksii beim Spielen einen unbekannten Gegenstand auf: „Es war ziemlich klein, hatte unten kleine Löcher und oben einen Griff aus Draht,“ erzählt er.

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